Ist eine Barttransplantation sicher?
Ja, eine Barttransplantation ist ein sicherer Eingriff, da alle Haartransplantationsverfahren im Vergleich zu anderen kosmetischen Eingriffen ein extrem geringes Risiko und hohe Erfolgsquoten aufweisen.
Welche Risiken hat eine Barttransplantation?
Eine Barttransplantation hat dieselben Risiken wie eine Haartransplantation, z. B. Shock Loss, Narbenbildung, Blutungen, Infektionen, Follikulitis und Nekrose. Diese Komplikationen sind äußerst selten (unter 1 % Wahrscheinlichkeit), und Haartransplantationen gelten als eine der sichersten kosmetischen Operationen.
Welche Komplikationen können auftreten?
Barttransplantationen haben laut einer Studie von Alfonso Barrera von der Abteilung für Plastische Chirurgie am Baylor College of Medicine in Texas eine außergewöhnlich niedrige Gesamtrate an Komplikationen von 1,2 %.
Von diesen 1,2 % entfallen 0,4 % auf Keloidnarben, 0,4 % auf schwaches Haarwachstum und 0,4 % auf Haarverlust im Spenderbereich (bei Durchführung mit der FUT-Methode).
Weitere mögliche Komplikationen sind postinflammatorische Hyperpigmentierung, falscher Winkel der Graft-Platzierung, Follikulitis und „Cobblestoning“ (Erhebungen) im Bereich des Schnurrbarts und Kinnbarts.
Welche Nebenwirkungen kann es geben?
Die häufigsten Nebenwirkungen einer Barttransplantation sind Rötung und Schwellung, die bis zu einigen Tagen anhalten können. Dies tritt häufiger bei Patienten mit heller oder dünner Haut auf.
Wie lange hält die Schwellung an?
Die Schwellung hält nach einer Barttransplantation 3 bis 5 Tage an.
Tritt Shock Loss auf?
Shock Loss kann nach einer Barttransplantation jederzeit ab der zweiten Woche auftreten, ist jedoch weniger verbreitet als bei Haartransplantationen.
Hinterlässt eine Barttransplantation Narben?
Bei korrekter Durchführung mit den Techniken Sapphire FUE und DHI hinterlässt eine Barttransplantation keine Narben.
Was sollte man vor einer Barttransplantation tun?
Kein Alkohol, Rauchen, Vitamine, Blutverdünner, Nahrungsergänzungsmittel.
Vor einer Barttransplantation sollten alle Medikamente gemäß den Anweisungen Ihres Arztes abgesetzt werden. Bei Haarverlustbehandlungen sollte Finasterid 7 Tage und Minoxidil 10 Tage vor dem Eingriff abgesetzt werden. Besonders wichtig ist, Blutverdünner mindestens eine Woche vor der Operation in Absprache mit dem Arzt zu pausieren.
Rauchen, Alkohol und Freizeitdrogen sollten mindestens 48 Stunden vor der Operation gemieden werden; zwei Wochen Abstinenz führen zu besseren Ergebnissen.
Muss man den Bart vor der Transplantation rasieren?
Nein, der Bart muss vor einer Barttransplantation nicht rasiert werden. Wir müssen den Bart im gewachsenen Zustand sehen, um die benötigte Graft-Anzahl und die Wuchsrichtung festzustellen. Der Bart wird vor der Operation auf eine optimale Länge getrimmt.
Wie wählt man eine Barttransplantationsklinik aus?
Achten Sie auf Akkreditierungen und Lizenzen der Klinik. Die Chirurgen sollten über spezielle Ausbildung in der Gesichtshaartransplantation verfügen. Prüfen Sie Vorher-nachher-Bilder ähnlicher Bartmuster. Bevorzugen Sie Kliniken, die moderne Techniken wie DHI oder Sapphire FUE nutzen und realistische Erwartungen vermitteln. Stellen Sie sicher, dass eine umfassende präoperative Beratung und langfristige Nachsorge angeboten wird.
Welche Fragen sollte man bei der Beratung stellen?
Fragen Sie z. B.:
„Wie viele Grafts können sicher aus meinem Spenderbereich für das gewünschte Bartdesign entnommen werden?“
„Wie gut passen meine Kopfhaare zu meinen Barthaaren?“
„Habe ich genug Spenderhaare für eine zukünftige Haartransplantation, wenn ich jetzt eine Barttransplantation mache?“
Wie lange dauert die Heilung?
Die Heilung von Empfänger- und Spenderbereich dauert etwa 10 Tage.
Wie lange dauert die Heilung des Spenderbereichs?
Der Spenderbereich heilt in der Regel in 7–10 Tagen vollständig ab.
Was sollte man nach einer Barttransplantation tun oder vermeiden?
Nach einer Barttransplantation mindestens 3 Tage auf Rauchen und Koffein verzichten, um die Durchblutung zu fördern und Hautnekrosen zu verhindern. Keine körperliche Anstrengung, kein Schwitzen, keine direkte Sonneneinstrahlung.
Wie pflegt man den Bart nach der Transplantation?
Ausreichend Schlaf, Bart feucht halten, vor Sonne schützen, eiweißreiche Ernährung.
Wann darf man das Gesicht waschen?
Sanftes Waschen ohne Reiben ist am Tag nach der Operation möglich. Die meisten Ärzte empfehlen, 5 Tage zu warten, um die Anwuchsrate zu erhöhen, aber sanftes Spülen am Folgetag ist erlaubt.
Wann darf man rasieren?
Rasur mit Trimmeraufsatz oder Schere ist 4 Wochen nach der Transplantation möglich.
Wann darf man den Bart stylen?
Oele, Wachse, Hitze oder Farbe erst 6 Monate nach der OP verwenden, um das Wachstum nicht zu stören.
Wie schützt man den Bart vor Sonne?
Mindestens LSF 30 täglich auftragen, breitkrempigen Hut tragen, Schatten aufsuchen, ausreichend Wasser trinken – mindestens 6 Monate lang.
Wann kann man wieder normal aktiv sein?
Nach 1 Woche kann man zu normalen Alltagsaktivitäten zurückkehren.
Wie sollte man nach der Transplantation essen?
In den ersten 3 Tagen flüssige oder pürierte Kost (Säfte, Smoothies, Suppen, Eintöpfe). Feste Nahrung nur in kleinen Bissen und ohne den Mund zu weit zu öffnen.
Wie sollte man schlafen?
Mit erhobenem Oberkörper in 45°-Position schlafen und den Kontakt mit dem Gesicht vermeiden. Nackenkissen nutzen.
Wann darf man wieder Sport treiben?
Leichtes Cardio wie Gehen nach 1 Woche. Schwitzen mindestens 2 Wochen vermeiden. Nach 1 Monat wieder reguläres Training.
Wann darf man wieder arbeiten?
Bei Büroarbeit nach 3 Tagen, besser 1 Woche warten. Bei körperlicher Arbeit oder staubiger Umgebung mindestens 2 Wochen warten.
Wann sieht man Ergebnisse?
Erste Ergebnisse nach 4 Monaten, Endergebnis nach 10–12 Monaten.
Wie dick wachsen die transplantierten Haare?
Sie wachsen so dick wie die Spenderhaare. Feine Haare bleiben fein, dichterer Look erfordert ggf. 2- oder 3-Haar-Grafts. Dicke Haare benötigen nur Einzelfollikel.
Können transplantierte Haare ausfallen?
Ein Verlust von 5–10 % der transplantierten Haare ist normal und wird bei der Planung berücksichtigt.
Ist eine Barttransplantation dauerhaft?
Ja, eine Barttransplantation ist dauerhaft.
Wie erhält man das Ergebnis?
Bart immer mit einfacher, natürlicher Feuchtigkeitscreme pflegen. Minoxidil kann 15 Tage nach der OP zur Wachstumsförderung eingesetzt werden.
Kann man eine Korrektur-OP machen?
Ja, zur Verdichtung oder Korrektur einer misslungenen Barttransplantation ist eine Revision möglich.